Carve-Out Unterstützung durch Unternehmensberater

Das A und O eines jeden guten Unternehmensberaters sind Transparenz, Offenheit und das absolute Verständnis, dass man für den Klienten arbeitet und damit dessen Ziele auch zu 100% die Ziele des Beraters sind.

 Das Verständnis als verlängerte Werkbank des Unternehmens ist vielleicht nicht gerade schmeichelhaft für das Verständnis vieler Berater, die sich eher als Retter/Held/ etc sehen. Aber nur mit diesem Ansatz ist eine für das Unternehmen/den Klienten erfolgreiche Beratung möglich.  

Die Kombination aus externer Perspektive zu den internen Zielen des Unternehmens schafft zusammen mit der Kompetenz des Beraters den Mehrwert für den Klienten sowohl in der strategischen wie auch in der operativen Beratung. Im Spezialfall des Carve-Out (sowohl auf der Verkäufer als auch auf der Käuferseite) gibt die Kompetenz in der Beratung noch mehr Mehrwert, da dieses Thema in den meisten Unternehmen nicht präsent ist – immerhin gehört in den meisten Unternehmen der Firmenkauf/verkauf nicht zum täglichen Geschäft. 

Um als kompetenter Partner und Berater vor dem Klienten zu bestehen ist es wichtig mit größtmöglicher Transparenz den Kunden zu beraten. Es geht nicht darum, dem Kunden nach dem Munde zu reden oder zu exekutieren was der Kunde wünscht – vielmehr geht es darum die Erwartungshaltung des Kunden zu managen und eine realistische externe Perspektive auf den Prozess und die Erwartungen aufzuzeigen.  Desweiteren ist es wichtig, die Leistungen und Kompetenz die der Berater mitbringt in den Vordergrund zu stellen und nicht nach dem Prinzip Bauchladen auf alle Fragen und Anforderungen des Kunden zu reagieren und alles übernehmen. Niemand kann alles – und der Schaden der durch falsche Beratung entsteht ist größer als wenn keine Beratung geschieht. 

Hier ist es aus Beratersicht wichtiger mit dem Netzwerkgedanken an die Lösung der Aufgaben im Carve-Out Prozess zu gehen. Als Lea d Berater im Prozess bietet entweder das eigene Unternehmen spezialisierte Berater für Spezialthemen, oder aber es sollte sich ein Netzwerk von Spezialisten aufgebaut werden, auf die man sich im Zweifelsfall verlassen kann und die man ohne Bedenken dem Klienten für die Sonderfragen empfehlen kann. ‚Was kann ich- was kann ich nicht‘ - das ehrliche Selbstbild sells.

Für den Klienten und den Berater ist es zu empfehlen, das für ein Projekt ein Lead-Berater bestellt wird. Dieser verantwortet den gesamten Prozess und hat die Führung über die eventuell zusätzlich hinzugenommenen weiteren Berater. In einer Situation, in der alle Berater gleichberechtigt gegenüber dem Kunden sind, kommt es zu Transaktionskosten aufgrund von Auffassungsunterschieden, Eitelkeiten und Etablierungsbestrebungen, die Kunst ist es diese durch einen Lead-Berater auszuschliessen. Daher muss man hier klar von diesem Ansatz abraten.

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